Stellt euch nicht auf die Seite einer der wütenden Fronten, die sich bilden – ergreift nicht Partei

Stellt euch nicht auf die Seite einer der wütenden Fronten,  die sich bilden – ergreift nicht Partei

Hilfe! Großmütter“, rief ich, als ich vor ihnen stand. „Die Menschen bringen sich gegenseitig um. Messerstechereien, Schießereien, Autos, die in Menschenmengen fahren. Sie bringen sich gegenseitig um – für nichts und wieder nichts! Es herrscht so viel Wut, Angst und Verrücktheit“, sagte ich. „Wie können wir in einer solchen Welt leben? Wie können wir standhaft bleiben, so wie ihr es von uns verlangt, während um uns herum alles zusammenbricht?“
 
„Ihr seid ein Aspekt des Ganzen“, antworteten die Großmütter ruhig und ich blinzelte überrascht. „Ihr seid Teil der Energie, die auf der Erde herrscht und die Art und Weise, wie ihr die Energie haltet, wirkt sich auf alles und alle aus. Euer Frieden erzeugt Frieden“, sagten sie. „Eure Freundlichkeit erzeugt Freundlichkeit. Und eure Angst erzeugt natürlich Angst“, sagten sie und schauten mich direkt an. „Achtet daher stets – Tag und Nacht – auf eure Verbindung mit uns und dem Lichtnetz. Lasst nicht ab davon. Es ist ganz einfach das zu tun und diese einfache Handlung wird euch und viele andere retten.“
 
„Wenn, wie es gerade der Fall ist, die Angst verrückt spielt, ist es leicht, sich darin zu verfangen. Es bricht so viel auseinander, es verändert sich so viel, dass viele in Angst verfallen. Das ist es, was ihr gerade beobachtet. Davon hört und liest man. Die Menschen geben anderen die Schuld an dem Tumult, der gerade herrscht. Sie attackieren sich gegenseitig und werden immer gewalttätiger. Die Menschen wüten und bringen sich gegenseitig um, weil sie selbst in der Angst gefangen sind! Die Angst lässt sie zu rasenden Bestien werden.“
 
„Zu sehen, wie sich Freunde und Familien gegeneinander wenden; geliebte Menschen in den Wellen des Zorns, die die Erde überrollen, zu verlieren; die enormen Grausamkeiten; das Leid …… All das zu sehen und zu hören, ist ein großer Schock für die menschliche Seele. Viele sind geschockt und auch ihr seid betroffen.“
 
„Wir möchten euch daran erinnern, dass dies die Zeiten sind, vor denen wir euch gewarnt haben. Vor über zwanzig Jahren haben wir gesagt, dass sie kommen werden und jetzt lebt ihr in ihnen. Doch ihr seid kein Opfer dieser Zeiten, kein  Spielball der Angst. Nein!“, erklärten sie und streckten mir ihre Hände entgegen. Ihr wurdet hierfür geboren! Ihr wurdet geboren, um im Licht zu stehen – um inmitten dieses Strudels zu stehen und Licht zu verbreiten. Das ist eure Aufgabe“, sagten sie, „und wir fordern euch auf, sie zu übernehmen.“
 
„Stellt euch nicht auf die Seite einer der wütenden Fronten, die sich bilden – ergreift nicht Partei“, sagten sie. „Beteiligt euch nicht an den von der Angst geschürten Kämpfen. Haltet euch lieber zurück. Beobachtet das alles, liebt alles und dient allen. Allen!“, riefen sie. „Jeder hat in diesem großen Drama, das sich hier abspielt, eine Rolle. Segnet sie alle“, sagten sie. „Hört auf, sie zu verurteilen und macht EUCH an die Arbeit! Kommt zusammen und breitet das Lichtnetz aus.
Singt unsere
Lieder und singt ‘Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein‘ immer wieder. Diese Lieder werden die schwere Atmosphäre der Erde durchdringen; sie heilen und segnen ganz mühelos. Ihr seid Leuchtfeuer“, erinnerten sie mich. „Vergesst das nicht“, und sie schauten mir fest in die Augen, bis mir die Tränen kamen.
 
„Dies ist die Zeit des Mutes“, sagten die Großmütter. „Die Zeit der Wahrheit, in der man für sie einstehen muss und sich nicht von den Dramen des Augenblicks unterkriegen lassen darf. Ihr habt all die Kraft, die ihr braucht, das zu tun“, sagten sie. „Ihr seid eine Kraft auf Erden, eine Quelle der Macht. Die Kraft des Yin“, sagten sie und lächelten fröhlich. „Steht jetzt also an unserer Seite. Ruft das große Lichtnetz an und seid mit uns, während ihr Liebe ausstrahlt. Liebt alle“, sagten sie. „Dient allen. Seid die beruhigende Lichtquelle, die ihr in Wirklichkeit seid. Das ist alles“, sagten sie. „Das ist völlig ausreichend.“