„Kommt nach innen“, sagten die Großmütter. „Versinkt in eurem Innersten und dort werden wir euch begegnen. Wir werden mit euch atmen und euch erfüllen. Die Zeiten, in denen ihr gerade lebt, sind so entfremdend, daß ihr manchmal vergesst, wer ihr seid. Aber wir sind hier, um euch daran zu erinnern.“ „Ihr seid eins mit uns“, sagten sie, „ihr seid eins mit allem, was ist. Ihr seid das Leben selbst.“
„Die Welt, wie ihr sie kennt, kommt jetzt zu Ende“, sagten sie. „Die Erde selbst und alles Leben auf ihr befinden sich im Wandel; verwandeln sich von einer Lebensform in eine andere. Dieser Wandel ist gut. Die Veränderung ist notwendig und die Zeit dafür ist jetzt gekommen. Verinnerlicht das und bleibt in euch selbst, damit das Drama all dieser Veränderungen euch nicht schadet. Beobachtet einfach, wie die alten Lebensweisen zerfallen. Beobachtet das Geschehen, spürt, wie eure Herzen mit unseren Herzen verbunden sind und wartet auf die Morgendämmerung“, sagten sie. „Sie kommt.”
„Wir möchten euch daran erinnern, daß ihr jetzt auf Erden sein wolltet, daß ihr bei diesem großen Wandel dabei sein wolltet. Dies“, sagten sie, „ist eine Veränderung ohnegleichen. Niemals zuvor hat jemand eine Veränderung dieser Größenordnung erlebt. Aber ihr werdet Zeugen dessen sein und es ist ein großer Segen, jetzt zu leben – Teil dieser großen Wende hin zum Licht zu sein.“ „Ihr müsst wissen, daß es kein Fehler ist, dass ihr jetzt hier seid. NEIN“, sagten sie, „es ist eine Erfahrung, die ihr euch sehr gewünscht habt.“
„Eure Seele wollte Mut erfahren. Sie wollte das Gefühl von felsenfester Standhaftigkeit kennenlernen und deshalb habt ihr euch entschieden, in dieser Zeit hier zu sein. Entspannt euch also in diesem Wissen und nehmt die Gnade an, die euch zuteil geworden ist. Ihr wolltet hier sein und ihr seid hier.“
„Wir haben euch gesagt: ‚Ihr habt Schlange gestanden, um jetzt hier zu sein.‘ Das ist wahr“, sagten sie. „Euer Wunsch ist in Erfüllung gegangen und wir sind hier bei euch. Also werden wir gemeinsam die Wende hin zum Licht erleben. Sie kommt. Und sie kommt früher, als ihr denkt. Habt also keine Angst, sondern stützt euch auf uns. Wir werden euch halten, während wir gemeinsam zusehen.“
Eine Nachricht aus Georgia, USA – Friedensmarsch
Dieses Erlebnis ist eines von denen, die einem im Gedächtnis bleiben. Es begann einige Stunden vor der Ankunft der Mönche in unserer Gegend, als wir spürten, wie eine Welle der Ruhe und Liebe über uns hinweg spülte. Und als es Zeit war, sich auf den Weg zu den Mönchen zu machen, war die Aufregung überwältigend.
Es gab Polizeiautos, Transporter, die ihre Vorräte transportierten und Tausende von Menschen, die die Straße säumten. Dann kamen die Mönche und Aloka, ihr „Hund des Lichts“, in Sicht. Je näher sie kamen, desto stiller wurden wir alle und als sie sich näherten, strömten meine Gefühle aus meinen Augen.
Wir waren den Mönchen so nah, dass ihre Energie uns umhüllte. Sie verankerten ihre Energien nicht nur in uns, sondern in allen, an denen sie vorbeikamen. Wir weinten alle und Freude erfüllte uns, als sie uns in die Augen schauten.
Niemals und ich meine wirklich niemals, werde ich das vergessen. Ich werde jeden Tag an den Frieden erinnert werden, den uns diese ehrwürdigen Seelen geschenkt haben. Das war die größte und wichtigste Demonstration von Liebe und Frieden in meinem Leben. Frieden, der nicht nur von den Mönchen ausging, sondern auch von den Menschen dort und den städtischen Ordnungskräften und denen des Landkreises.
Diese Erfahrung hat mich viel gelehrt, aber etwas, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist, wie Frieden im Herzen uns geerdet hält, sodass wir dem Leben mit ruhigem Herzen und Geist begegnen können. Das gilt besonders jetzt, wo wir es am meisten brauchen.
Die Botschaft der Mönche lautet: „Mögen alle Wesen wohlauf, glücklich und friedlich sein. Heute ist mein friedlicher Tag.“ Diese Erfahrung hat uns noch mehr in Einklang mit den Lehren der Großmütter gebracht. Ihr könnt die Reise der Mönche von Texas nach Washington, D.C. auf deren Facebook-Seite „Walk for Peace“ verfolgen.
Heute ist mein friedlicher Tag,
Cathi
